100 Jahre Dada in Zürich. Roue à rebours. Eine absurde Kammeroper.

2016 feiert die Stadt Zürich die Begründung des Dadaismus. Die Kunstbewegung nahm 100 Jahre zuvor im Cabaret Voltaire ihren Anfang mit unter anderem Hans Arp, Sophie Taeuber und Hugo Ball. Dada als Kunstform führt bestehende Vorstellungen und Werte ad absurdum. Die Zürcher Musiker Daniel Mouthon und Dieter Ulrich nehmen das Jubiläum zu Anlass, um an den Zürcher Festspielen eine absurde Kammeroper auf die Bühne zu bringen.

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Spielort der einaktigen Oper in vier Aufzügen ist Marcel Duchamps Werk «La mariée mise a nu par ses célibataires, même», auch bekannt als «Das Grosse Glas». Wie immer, wenn die beiden Autoren gemeinsam ein Bühnenstück konzipieren, schaffen sie die erzählerischen und musikalischen Grundlagen, auf denen dann in der Arbeit mit dem Ensemble die finale «Opera» entsteht – irgendwo im Grenzgebiet zwischen Improvisation und Komposition.

Wir entwickelten das visuelle Erscheinungsbild der Oper und programmierten die Website. (Fehlende) Räder spielen eine zentrale Rolle im Stück, das mit einer Autopanne in Paris beginnt. Marcel Duchamps erstes Readymade, die «Roue de bicyclette», stand visuell Pate und inspirierte uns zu drehenden Animationen. Freiheiten, die wir uns im Kontext des Dada-Jahres gerne genommen haben.

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www.roue-a-rebours.ch